Gestern und heute fand in Berlin zum vierten mal der Heldenmarkt statt. Hinter dem reißerischen Namen verbirgt sich eine Messe für nachhaltigen Konsum. 140 Aussteller präsentierten ihre nachhaltig hergestellten Produkte: Möbel, Kleidung, Accessoires, Schuhe, Kosmetik und vor allem jede Menge Kulinarisches wurde in den letzten zwei Tagen im Postbahnhof getestet , bewundert und verköstigt.

Zwischen den Aussteller-Ständen konnte man sich auf Infotafeln oder in Gruppendiskussionen und Vorträgen über die schlimmen Bedingungen in den Sweat-Shops in Asien, über „grüne“ Geldanlagen und Guerilla Gardening Aktivisten – Stichwort Samenbombe ☺ – informieren.

Während man sich in der unteren Etage wie in einem alternativen Feinkostladen fühlte – Bioeis, organic Müsli, fair gehandelte Schoko- und Kaffee-Produkte – warteten in der oberen Etage kleine Labels bzw. DaWanda-Shops mit ihren selbstgenähten Klamotten aus recycleten, fair gehandelten oder selbstgemachten Stoffen auf. Was man so alles aus Fahrrad-Schläuchen und LKW-Planen machen kann…

Am Besten gefielen mir jedoch die Sachen von Ken Panda. Das Berliner Label verkauft sehr individuelle Hoodys und Shirts, die aus Bio-Baumwolle hergestellt und anschließend im Atelier selbst bedruckt werden. Die Muster sind sehr originell und sehr „berlin“. Leider hatte ich nicht das nötige Kleingeld parat, obwohl mir der ein oder andere Hoody schon gefallen hätte. Auch für meinen Freund hätte ich direkt ein Weihnachtsgeschenk dort gefunden. Wie gut, dass sie einen DaWanda-Shop haben, durch den ich mich jetzt in aller Ruhe durchklicken kann…