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Was die Sommerzeit und Weihnachtsmänner gemeinsam haben…

Nachdem am letzten Wochenende die Uhren um eine Stunde vorgestellt wurden, um die Sommerzeit einzuläuten, zieht nun langsam auch das Wetter nach.

Nachdem es in den vergangenen Tagen schon viel Sonne und Temperaturen gab, bei denen man auch ohne Mütze und Handschuhe mit dem Rad zur Arbeit fahren konnte, soll das Thermometer am bevorstehenden Wochenende auf bis zu sommerliche 25 Grad klettern.

Höchste Zeit, sich vom grauen Winter-Outfit und dem dicken Kuschel-Pyjama zu verabschieden!
Jetzt ist die Zeit für eine neue Haarfarbe, vielleicht sogar eine ganz neue Frisur. Die Zeit der Übergangs-, Jeans- und Lederjacken. Zeit für sonntägliches Stöbern auf den Flohmärkten der Stadt. Zeit, aufzuhören, jede Woche ins Sonnenstudio zu rennen und stattdessen die Mittagspause draußen in der Sonne zu verbringen. Und fast schon die Zeit für Outdoor-Parties und Grillen auf der Dachterasse.

Bei H&M, Zara, Tally Weijl und Co. hängen eh seit Wochen die kompletten Sommerkollektionen: Kleidchen, Shorts, Miniröcke – sogar Bikinis habe ich schon gesehen.

Laut vogue.de sind in diesem Sommer knallige, leuchtende Farben der absolute Renner: Signalrot, Nachtblau und Zitronengelb stehen ganz weit vorn bei den Designern – und zwar nicht als dezente Farbtupfer sondern in „großflächigen Farbfeldern“.
Dann hat der betrunkene Weihnachtsmann, der mir eben in Kreuzberg begegnet ist, ja alles richtig gemacht!

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Style to go

Vor einiger Zeit habe ich hier mal die H&M-iPhone App vorgestellt.
Diese ist ja nun eher an jüngere Fashionistas mit kleinem Budget gerichtet.

Mittlerweile gibt es im App Store bedeutend mehr „Mode Apps“ – und auch solche, die sicher auch den ein oder anderen Mode-Journalisten beeindrucken.

Eines davon ist die App der gleichnamigen Fashion Seite style.com.
Analog zum Internet-Auftritt liegt der Schwerpunkt in der App auf Fashion Shows, Fashion-Partys und Looks von Prominenten.
Unter dem Menüpunkt „Fashion Shows“ gibt es „Complete coverage of every major collection“ – und das ist nicht übertrieben.
Man kann hier entweder nach Designern wie Alexander McQueen, Stella McCartney, Chanel, Gap, Givenchy, Louis Vuitton etc. filtern oder nach Frühjahrs-, Sommer-, Herbst- oder Winterkollektion – und das mehr als 10 Jahre zurück bis ins Jahr 2000!
Hat man sich bis zu einer bestimmten Show durchgeklickt, findet man Laufstegfotos mit jedem Outfit, das auf der Show gezeigt wurde. Die Fotos sind professionell gemacht und keine Paparazzi-Schnappschüsse – alles wirkt sehr hochwertig.
Neben den Laufstegfotos der Shows gibt es auch noch Videos mit kleinen Interview-Sequenzen. Auch hier ist das Angebot sehr umfangreich und deckt wirklich alles zwischen Armani und YSL ab.
Genauso der „Red Carpet Watch“: Auf jeder Party, die in der High Society wichtig ist, sind die Reporter von Style.com und schießen jede Menge Fotos der Stars und Sternchen und ihrer Outfits.
Ein bisschen Abwechslung in die umfangreiche Laufsteg-und Party-Berichterstattung bringt der „Look of the day“: Jeden Tag kann man in der App zwischen mehreren Outfits seinen „Look des Tages“ wählen. Sobald man abgestimmt hat, bekommt man das Ergebnis präsentiert, für welchen Look alle anderen App-Nutzerinnen gestimmt haben.

Alles in allem ist die style.com App eine sehr umfangreiche, aber kostenlose App, die jedes „Fashion-Victim“ begeistern wird. Auch wenn man danach wieder nach Schnäppchen in der H&M-App schaut, weil das Geld für teure Designer-Klamotten nicht reicht.

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Was haben die Karibik, der Asi-Toaster und Karotten gemeinsam?

Nachdem wir Anfang März schon Hoffnung schöpften, der graue, kalte Berliner Winter sei endlich vorbei und uns die Sonne fast zwei Wochen am Stück täglich anlächelte , kehrte heute wieder kälteres, aber vor allem regnerisch trübes Wetter zurück.

Doch das Schlimmste scheint überwunden – über kurz oder lang wird der Frühling kommen – und mit ihm auch die wärmeren Temperaturen, so dass man nicht mehr die ganze Zeit im Rollkragen-Pullover und mit langer Unterhose herumlaufen muss – kurz: Bald kann frau wieder mehr Haut zeigen.
Blöd nur, wenn diese kreidebleich ist, weil sie seit einem halben Jahr keinen Sonnenstrahl mehr gesehen hat.

Jetzt gibt es vier Möglichkeiten, schnell braun zu werden:

1. Man fliegt sofort für vier Wochen in die Karibik um ein bisschen für den Sommer „vorzubräunen“. Diese Möglichkeit kommt wohl leider für die wenigsten in Frage. Diese wenigen sollten dann aber die Sonnencreme nicht vergessen!

2. Man rennt ab sofort zweimal die Woche ins Sonnenstudio. Darüber, wie gesund oder ungesund diese Variante ist, lässt sich streiten – jedenfalls ist sie schon mal deutlich billiger als der Karabikurlaub.

3. Man geht in eine Drogerie und sucht sich einen hochwertigen Selbstbräuner heraus, der keine unschönen Ränder hinterlässt. Aufpassen sollte man aber beim Kauf von billigen Produkten, denn sie hinterlassen Ränder und Flecken auf der Haut – und kämpft dann spätestens nach der dritten Anwendung mit MakeUp gegen genau diese an.

4. Das Hausmittel: Man isst bergeweise Karotten – oder Carotin-Tabletten. Wohl die günstigste und gesündeste Variante, ein bisschen Farbe zu bekommen.

Also auf in den Supermarkt und Karotten kaufen!

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Alles Anna oder was?


Endlich! Nachdem es Apotheken schon seit Jahren im Netz gibt, erscheinen nun auch langsam die ersten Online-Drogerien.

Schon seit längerem gibt es die Seite mybeautycase.de. Sie ist hilfreich, wenn es um Tipps und Kunden-Bewertungen zu den verschiedensten Beauty-Produkten geht. Make-Up-, Haut- & Haar- Produkte, Parfüms, Cremes, Lotions, Nagellack, Haarfärbung & -Tönung – alles kann ausführlich bewertet und kommentiert oder auf Wunsch- bzw. „Hab ich schon“-Listen gespeichert werden.
Auch die Preise werden in der Detail-Ansicht angezeigt – nur zum Kaufen wird man dann wieder auf eine andere Seite umgeleitet oder bekommt gar nur die Auskunft, dass das jeweilige Produkt im dm-Drogeriemarkt oder in der Apotheke zu haben ist.

Das ist mitunter recht unbefriedigend, wenn man sich stundenlang durch Bewertungen und Kommentare geklickt hat, schließlich meint, das für die eigenen Bedürfnisse am besten passende Produkt gefunden zu haben – und dann nicht die Möglichkeit zu bekommen, dieses Produkt auch gleich online zu kaufen.

Dafür gibt es jetzt allesanna.de. Das Berliner Online-Startup ist die erste, gut sortierte Online-Drogerie mit übersichtlicher Navigation und verträglichen 3,95€ Versandkosten. Sogar meinen speziellen Blond-Haarton, den ich schon vergeblich in 3 verschiedenen Berliner Drogerien gesucht habe gibt es bei Anna!

Im Bereich „Anna empfiehlt“ gibt es reduzierte Produkte. Und fehlt einem in der Auswahl doch mal ein Produkt, so kann man es Anna vorschlagen.

Auf Facebook gefällt allesanna.de schon über 4000 Leuten – mir auch!

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And the Best Outfit belongs to…

Oscar-Gewinnerin Natalie Portman
Oscar-Gewinnerin Natalie Portman

Wie jedes Jahr standen bei der diesjährigen Oscar-Verleihung neben den Filmen mal wieder die Outfits – insbesondere die Kleider der Damen – im Vordergrund.

Versace, Givenchy, Dolce&Gabbana, Chanel, Gucci, Calvin Klein, Dior und wie sie alle heißen wurden stolz über den roten Teppich getragen. Dabei ging es diesmal einerseits erstaunlich bunt, andererseits sehr pastellig zu. Viel knalliges Rot, Blau und – Achtung, offenbar ein Trend-Ton für den Frühling 2011: Pflaume! – sowie pastelliges Lavendel, Creme und Apricot. Erstaunlich wenig schwarz.

Das größte Aufsehen zog wohl Schauspielerin Natalie Portman auf sich. Einerseits natürlich, weil sie den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewann, andererseits, weil auch ihr zauberhaftes Kleid nicht darüber hinwegtäuschen konnte, dass Madame hochschwanger ist – ihre wohlgeformten Kurven waren der krasse Gegensatz zu ihrem abgemagerten, durchtrainierten Ballerina-Körper in „Black Swan“.

Das schrecklichste Kleid trug meines Erachtens Melissa Leo. Sie sah aus, wie in Omas Gardine gehüllt. Den Oscar als beste Nebendarstellerin hat sie trotzdem gewonnen.

Auch das Gastgeber-Paar – Anne Hathaway und James Franco – wechselten während der Show traditioneller Weise zigmal das Outfit. Das einigste, was hierbei hängen blieb, war die seltsame Verwandlung von Franco in Marilyn Monroe mit quietsch-pinkem Kleid und Perücke.

Weitere Bilder der Oscar-Outfits 2011 gibt es hier.