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Barcelona – Tag 3


Nach dem „anstrengenden“ Shopping-Sightseeing-Clubbing Tag zuvor wollten wir uns am Sonntag etwas Entspannung am Strand gönnen. Also packten wir Bikini, Handtücher und Sonnencreme und machten uns auf den Weg zum berühmten Barceloneta – laut mehreren Reiseführern einer der schönsten urbanen Strände der Welt.

Barcelona hat mehrere Strände, aber nur der Barceloneta ist „echt“ die restlichen wurden zu den Olympischen Spielen 1992 künstlich aufgeschüttet. Man hatte uns schon gewarnt, dass der Barceloneta ziemlich voll sein würde. Wir waren dann aber trotzdem sehr erschlagen: Ich habe noch nie einen so vollen Strand gesehen! Wie Sardinen lagen Einheimische und Touristen nebeneinander im heißen Sand.

Uns blieb ja nichts anderes übrig, als uns dazuzuquetschen – zwar hätten wir noch den weiteren Weg zu den anderen Stränden auf uns nehmen können, hätten dann aber weniger Zeit am Strand selbst und auch keine Garantie, dass es dort leerer ist gehabt.

Also blieben wir dort. Und schauten uns die nächsten vier Stunden dicke Spanierinnen an, die wie ein gestrandeter Wahl in der Sonne bruzelten, osteuropäische Männer , die anstatt einer Badehose einfach die Unterhose anbehielten, skandinavische oder britische Touris, die das Wort Sonnencreme noch nie gehört hatten und Kinder, die ganz ungeniert ins Wasser pinkelten – herrlich!

Wenigstens sind wir ein bisschen braun geworden.

Barcelona – Tag 2


Nachdem wir die erste Nacht aufgrund der ungewohnten Wärme und einem harten Bett mehr oder weniger gut geschlafen haben, quälen wir uns gegen 12h raus in die Mittags-Hitze. Gut, dass die Geschäfte durchweg mit Klimaanlagen ausgestattet sind – als erstes steht heute nämlich Shopping auf dem Programm.

Die Haupt-Einkaufsstraße, Passeig de Gràcia, liegt Gott sei Dank nur fünf Fußminuten vom Hotel entfernt. Da unser Budget nicht unbedingt für die Gucci-, Prada- und Hermes-Flagship-Stores reicht, zieht es uns eher in die günstigeren spanischen Modeketten wie Blanco, Bershka und Stradivarius. Hier ist es wesentlich günstiger und doch bekommt man einen anderen Look als zu Hause bei H&M. Und noch dazu ist Summer Sale! Da landet schnell das ein oder andere Schnäppchen in unserer Tasche – besonders die Pumps bei Blanco haben es uns angetan. Wir kaufen jeder ein Paar.

Nach dem Shoppen steht Kultur an: Zuerst Gaudís Kirche, die Sagrada Família und anschließend sein Park Güell. Bei letzterem hat man erst eine ganz schöne Kraxel-Tour zu machen, da der Park auf einem Berg liegt. Wir fluchen, dass wir so viel eingekauft haben. Der Blick von oben entschädigt dann aber.

Abends führen wir dann gleich unsere neuen Schuhe aus: Erster Anlaufpunkt auf der Saturday-Nightlife-Liste: Die Eclipse Bar oben auf dem W-Hotel am Strand. Das Interieur ist stylish, die Aussicht aus dem 26. Stock über Barcelona großartig – und die Cocktails teuer (15€)! Nachdem wir uns den 2. Drink von ein paar Jungs auf Jungesellen-Abschieds-Tour haben spendieren lassen, ziehen wir mit ihnen weiter in einen der angesagtesten Clubs Barcelonas: La Terrrazza liegt auf einem kleinen Berg mitten in der Stadt. Gott sei Dank haben die Jungesellen-Jungs die VIP-Area reserviert und so sparen wir uns den teueren Eintritt und bekommen sogar noch Freigetränke.
Auch am zweiten Abend kostet das Taxi zurück nur 10€.

Barcelona – Kultur, Shopping, Clubbing und Strand in drei Tagen – Tag 1


Es fing schon gut an: Beim Aussteigen aus dem Easyjet-Flieger kam meiner Freundin und mir eine Wand aus heißer Luft entgegen – ein tolles Gefühl im Vergleich zum Fröstel-Sommer in Deutschland. Drei Tage Barcelona. Drei Tage 30 Grad Hitze. Herrlich!

Gut, beim Koffer zum Hotel schleppen (bergauf) flucht man dann doch kurzzeitig über die Wärme, aber das ist schnell vergessen, nachdem man dann die dicke Jeans, die man im Flieger noch brauchte (Klimaanlage), gegen das luftige Sommerkleid eingetauscht und sich etwas frisch gemacht hat.

Unser erstes Ziel sind die berühmten Ramblas. Und auch die erste Enttäuschung: Typische Souvenier-Stände, Hütchenspieler und Touris, die auf eben diese reinfallen. Viel mehr haben die Ramblas nicht zu bieten.
Interessanter ist da schon die St. Joseph-Markthalle am Rande der Ramblas. Viel Trubel, frisch gepresste Säfte in jeglicher Kombination – Kiwi-Cocos ist ungewöhnlich aber zu empfehlen – Käse, Schinken und eine unglaubliche Auswahl an Süßigkeiten. Wer Hunger hat, bekommt hier sicherlich die frischesten Bocadillos der Stadt.

Richtig Essen gehen sollte man aber natürlich in einer klassischen Tapas Bar – z.B. im Bezirk El Raval. Dort kann man sich dann anschließend direkt ins Nachtleben stürzen (die Spanier essen erst gegen 22h zu Abend) und in einer der vielen kleinen Bars versacken. Gut zu wissen, dass das Taxi zurück ins Hotel nicht besonders teuer ist: In Barcelona zahlt man eigentlich egal von wo nie mehr als 10€ für eine Fahrt.

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