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Angenehmen Raumduft für zuhause

Der nachfolgende Artikel beinhaltet Fragen und informative Antworten zum Thema Raumduft.

1. Was versteht man unter Raumduft? Wie wird er verwendet?
Zuerst muss man sämtliche Raumdüfte unterteilen. Es gibt zum einen Kerzen als Raumduft, aber auch Öle, chemische Verbindungen und Sprays. Sinnvoll ist es, gerade wenn man Tiere und Kinder zu Hause hat, den unbedenklichen und ökologichen Duftstoff zu wählen. Sprays sind meist chemisch und auch, wie der Name schon sagt, die chemischen Verbindungen. Kerzen, Öle sind meist ökologisch und für die Umwelt nicht belastend. Hierbei sind dem Nutzer, was Duftnoten angeht keine Grenzen gesetzt. Orange, Zitrone, Rose, Bergfrische, Flieder, sind nur ein paar der Düfte, die man hierbei erwerben kann. Praktisch an Duftölen ist, dass diese durchgehend duften, sobald sie offen im Raum stehen. An Kerzen ist es praktisch, dass diese ihr volles Duftaroma verteilen, wenn sie angezündet wurden. Hierbei ist es sinnvoll, in Räumen, in denen es durchgehend riechen soll (beliebt ist hier das WC mit Zitronenduft) Duftöl zu verwenden. In Räumen, wie zum Beispiel dem Wohnzimmer oder der Küche, in denen es nur ab und zu riechen soll, Kerzen zu verwenden. Gerade um Essensgerüche aus den Textilien wie z. B. Sofas, Gardinen und Sesseln heraus zu bekommen, ist dies ideal.

2. Welcher Raumduft ist besonders beliebt?
In deutschen Haushalten ist besonders Orange und Zitrone beliebt. Sie werden gerne in sanitären Räumen sprich Gäste-WC , Bad aufgestellt. Im Wohnzimmer riecht der Deutsche lieber Rosenduft oder Lavendel. Allgemein bei Europäern sind die Zitrusdüfte sehr willkommen. In den orientalischen Ländern sind die Räucherstäbchen mit ihren typisch aromaitschen und orientalischen Gerüchen ein Muss in jeder Wohnung. Da dort mit vielerlei stark riechenden Gewürzen gekocht wird, sind hier Räucherstäbchen sinnvoller, da diese den gesamten starken Essensgeruch überdecken können.

3. Welche Duftarten bzw. Duftverstärker gibt es?
Wie zuvor schon erwähnt gibt es jede Menge Duftarten. Hierbei sind der Fantasie des Käufers keine Grenzen gesetzt. In Läden für Raumduft, gibt es auch eine Vielzahl an außergewöhnlichen Gerüchen. Einige davon sind zum Beispiel Marzipan, Weihnachten, Schokolade, Zimtstern, Avokado, Pinienkerne. Es gibt sogar einen Raunduft der 3-Gänge Menü heißt. Hierbei brennt eine Kerze in drei verschiedenen Schichten drei verschiedene Gerüche hinunter.

4. Welche Art von Duft ist inwiefern sinnvoll?
In den verschiedenen Räumen gibt es die unterschiedlichsten Raumdüfte. Wie schon oben genannt, ist ein starker Zitrusduft im Badezimmer und WC sinnvoll, da er schnell unangenehme Gerüche überdeckt. In Wohnzimmer und Schlafzimmer sind milde und sanfte Gerüche ideal. Hier eignet sich Rose, Flieder, Maiglöckchen, Tanne,etc. Für Büro und Arbeitsräume, wie zum Beispiel ein PC- Zimmer ist ein klarer Geruch sinnvoll.

5. Welche Zielgruppe käuft Raumduft?
Hier liegen die Frauen der Schöpfung ganz vorne mit dabei. 85 % der Frauen kaufen Raumdüfte. Nur 8 % der Männer geben zu Raumdüfte zu kaufen und wenn meist für die sanitär Räume. Allgemein werden Raumdüfte verstärkt von Ende September bis Ende Mai gekauft.

6.Grundsätzlich gilt: Für welchen Geruch und welche Art von Duftverstärker man sich entscheidet, der Duft muss einem selbst gut gefallen und man muss ihn gerne riechen können. Es gibt ebenso Gerüche, die geruchs- sensiblen Menschen Kopfschmerzen und Migräne sogar Übelkeit und Erbbrechen bereiten können. Wenn man in einen Raum mit einem ( für einen selbst ) unangenehmen Raumduft kommt, sollte man sich dort nicht allzu lange aufhalten.

Neue stylische Gartenmöbel für die Saison

Wie im Haus sorgen im Garten die richtigen Gartenmöbel für Gemütlichkeit und Wohlfühlgefühl. Seine ganz eigene Wohlfühloase zu schaffen macht Spaß. Eine kleine Weltreise soll ihnen die Entscheidung erleichtern, welchem Stil sie folgen wollen.

Europa, einen französischen Flair bekommt man mit einer Sitzgruppe aus Holz oder aus einer Kombination aus Holz und Metall umgesetzt. Auch Hollywoodschaukeln oder Bänke passen hier gut. Die Farbe lila sollte die Wahl der Auflagen für die Sitzgruppen sein. Teelichter in nostalgischen Laternen und bepflanzte Blumentöpfe mit Flieder lassen die Provence bei ihnen zu Hause einziehen.

Neuen Style und Flair entdecken

Afrika, hier sollten Sie unbedingt die neuen Gartenmöbel aus Polyrattan wählen. Ob sie eine großzügige Lounge oder lieber eine Esstischgruppe bevorzugen ist gleich. Das passende Dekorationsmaterial darf hier nicht fehlen. Auflagen, Kissen und Decken mit Fellmuster kombiniert mit den Farben beige dunkelrot oder orange bringen den Kontinent näher. Holzfiguren, Tontöpfe, Masken und Teelichter im Zebra und Leopardendesign runden den Stil ab.

Outdoor Möbel Style

Asien, der japanische Stil kann mit Hilfe von mehreren Outdoor – Sitzsäcken umgesetzt werden. Kombiniert werden dazu niedrige Tische. Buddha-Figuren, Teelichter, kleiner Steinbrunnen sowie ein kleiner Zen – Garten lassen die japanische Oase aufleben.
Amerika, die Südsee wird mit einer Bar und einer passenden Barhockergarnitur zum Highlight für ihre Gäste. Materialen aus Polyrattan sowie aus Bambus sind gut geeignet. Holen sie ihre Zimmerpalmen mit in den Garten. Jetzt nur noch Teelichter aus Treibholz und gefüllte Gläser mit Sand und Muscheln aufstellen, und schon sehen sie, wie schön die eigene Südsee sein kann.

Im Garten: wie im Urlaub fühlen

Egal welchen Urlaubsort sie sich nach Hause holen, mit der richtigen Idee und den richten Gartenmöbeln sind heute fast keine Grenzen mehr gesetzt. Probieren Sie es selbst aus, und holen sie sich ein Stück Urlaub einfach nach Hause. Denken sie an passendes Zubehör, sowie Schutzhüllen und Kissenboxen. Auch über die Wintermonate können heutzutage Gartenmöbel in freien gut gelagert werden. Hier sollten sie unbedingt die Angaben des Gartenherstellers beachten, dann werden sie sicherlich lange Freude mit ihren Gartenmöbeln haben.

Coole Hochzeitsgastgeschenke

Hochzeitsmandeln als Gastgeschenk

Ein alter Brauch ist, dass den Gästen Hochzeitsmandeln als Gastgeschenk überreicht werden. Die Mandeln symbolisieren, dass die Ehe nicht immer ganz leicht und unbeschwert ist, neben den schönen gibt es leider auch manchmal recht bittere Stunden. Damit jedoch die Brautleute in Zukunft mehr süße als bittere Zeiten in ihrer Ehe erleben, werden die Mandeln mit einem Zuckerguss überzogen.

Ein liebgewordene Tradition- kreativ verpackt

Auch heute noch werden Hochzeitsmandeln sehr gerne verschenkt. Das hat mehrere Gründe: Zu einem ist wahrscheinlich jeder ein bisschen abergläubisch und hofft auf süße Stunden zu zweit, zum anderen sind die Hochzeitsmandeln auch ein preiswertes Gastgeschenk. Da die Mandeln in verschiedenen Farben erhältlich sind, können sie dem Blumenschmuck oder der Tischdekoration angepasst werden. In kleine Glasflaschen gegeben, dienen die Mandeln gleich als Namenskartenhalter.
Mit ein bisschen Kreativität werden die Hochzeitsmandeln zu einem echten Highlight. Bei der Verpackung sind dem Brautpaar fast keine Grenzen gesetzt. Kartons, Boxen, Säckchen aus Organza, Tüll oder Papier oder etwas puristisch in Reagenzgläsern, je nach Lust und persönlichen Vorlieben kann dieses Präsent verpackt und verziert werden.

Fünf Mandeln- Fünf Wünsche an das Brautpaar

Gerne werden fünf Mandeln verschenkt, wobei jede Mandel einen Wunsch an das Brautpaar symbolisiert: Kindersehen, Gesundheit, Glück, Reichtum und natürlich ein langes Leben. Manchmal werden diese Wünsche auch auf Spruchbänder geschrieben oder gedruckt und an den Hochzeitsmandeln befestigt.
In Italien werden nicht nur zur Hochzeit sondern auch am ersten Hochzeitstag gerne Hochzeitsmandeln verschenkt.

Vier farbige Plissees auf Maß

Plissee – immer die richtige Wahl

Vier farbige Plissees auf Maß

Vier farbige Plissees auf Maß

Gerade bei der richtigen Wohnungsdekoration ist der passende Style extrem wichtig. Farbe ist hierbei ein Kriterium, Form und Passgenauigkeit ein anderes. Ich empfehle gerade bei der richtigen Lichtdosierung von Fenstern, welche nicht den Standardmaßen entsprechen auf Maßprodukte auszuweichen.

Plissees sind meiner Meinung nach idealdafür geeignet alle Ansprüche an Home-Styling gerecht zu werden. Bei der Suche nach Shops die Maßprodukte für Fenster bieten ist der Markt überschaubar, was Vertrauen, Preis und Kombination als Kritierium positiv auf sich vereint.

Ein Anbieter den ich empfehlen kann ist Easyplissee, Plissees auf Maß.

Die perfekte Bluse

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Welche Frau kennt das nicht: Man sieht irgendwo – in einer Zeitschrift, an einer Schauspielerin im TV/Kino oder auch an einer Freundin/Bekannten/Kollegin – ein tolles Kleidungsstück und will genau so eins auch haben.

In meinem Fall war das kürzlich eine Bluse, die eine Kollegin trug: mintgrün mit goldenen Knöpfen. Erst versuchte ich es online bei meinen üblichen Anlaufstationen: hm.com, forever21.com, bershka.com. Und obwohl alle eine große Auswahl an Blusen boten – durchaus auch in verschiedenen Mint- bzw. Türkistönen – war nirgends genau die richtige dabei. Auch ebay spuckte auf die Keywords „Bluse mint“ nicht das Passende aus.

Also weiter offline: Wo gibt es viele Blusen? Primark. War ich neulich erst, kann mich an keine mintfarbenen Blusen erinnern. Mango? Mango! Da war ich lange nicht und die haben doch eher schicke Klamotten, ergo viele Blusen! Schnell wurde mir aber wieder klar, warum ich so lange nicht bei Mango gewesen war: irgendwie nicht mein Style.

Nächster Halt: Vero Moda. Hier erwartete mich der Knaller: Ich habe offenbar so lange keine neue Bluse gekauft, dass ich nicht wusste, dass die mittlerweile Blusen mit angenähtem Tanga verkaufen! Kein Scherz, die mintgrüne Bluse, die an sich ganz schön war, hatte tatsächlich einen ebenso mintgrünen Schlüpper an den unteren Saum genäht. Vermutlich mit dem Hintergedanken, dass frau die Bluse dann nicht so oft aus der Hose rutscht. Eigentlich keine so blöde Idee, aber ich habe mir die ganze Zeit vorgestellt, was wohl mein Freund sagt, wenn er mich so im Eifer des Gefechts ausziehen will und plötzlich merkt, dass mein Schlüppi an meine Bluse genäht ist…?

Aus Jux habe ich das Ding sogar anprobiert! Da sie eigentlich ganz gut saß, habe ich dann für den Bruchteil einer Sekunde sogar darüber nachgedacht, ob man den Tanga nicht abtrennen könnte… aber sooo toll war die Bluse dann doch nicht.

Daher endete mein Projekt Blusenkauf vorerst mit dem Ersatzkauf eines mintfarbenen Oberteils, aber ich verließ dennoch amüsiert den Laden.

DIY-Weihnachtsgeschenke – Teil 1


Alle Jahre wieder… Geschenke-Einkaufsstress zur Weihnachtszeit!

Die zweite Kerze brennt schon und ich habe noch kein einziges Geschenk! Na ja, aber bestellt sind schon welche.

Eigentlich wollte ich mir den ganzen Rummel in überfüllten Einkaufszentren sparen und alles bequem über’s Netz bestellen – oder selberbasteln. Als ich nämlich kürzlich so über Pinterest surfte, entdeckte ich per Zufall die Kategorie „DIY & Crafts“. Und ihr glaubt ja gar nicht, was man da alles für tolle „Selbermachen“-Tipps bekommt! Von Wandspiegeln aus alten Tennis-Schlägern über umfunktionierte Glühbirnen (süße Pinguine!) bis hin zu Stofftieren aus alten Handschuhen! Alles schön Bild für Bild erklärt.
Da packte mich sofort das Heimwerker-Fieber.

Aber: auch die „Rohstoffe“ für meine selbstgebastelten Geschenke muss man in überfüllten Shopping-Centren, Baumärkten und IKEAs besorgen. Also zog ich doch los – und merkte, dass das eigentlich noch mehr stresst: Im Kopf eine Idee vom fertigen Geschenk zu haben und dann die passenden „Zutaten“ dafür zusammenzukaufen.
Zwischenfazit: Auf meinem Schreibtisch türmen sich Spray-Farben in drei verschiedenen Pastell-Tönen, Tafellack, diverse Schnörkelbilderrahmen, Schüsseln, Keksdosen, Kleiderhaken und ein Tablett. Letztere sollen mit ersteren verfeinert werden, so dass kleine, pastellfarbene Schnörkel-Tafeln, pastellfarbene Schüsseln und Keksdosen entstehen. Das Tablett soll ebenfalls mit Tafellack gestrichen werden, so dass man darauf etwas servieren und den Namen, z.B. „schwedische Pfefferkuchen“, direkt mit aufs Tablett schreiben kann.
Am Wochenende ist also basteln angesagt – aber ich wollte es ja so!

Ein Plädoyer für Gutschein-Geschenke

Am kommenden Wochenende habe ich Geburtstag.

Und es ist nicht irgendein Geburtstag – nein, es ist der 30.! Also fingen schon vor Wochen die Eltern und die ersten Freundinnen an zu fragen „Was wünschst du dir denn?“ Da ich schlecht immer nur sagen kann „Ach, Hauptsache, ihr feiert mit mir!“, fing ich irgendwann an, Dinge aufzuzählen, die ich wirklich brauche, wie z.B. ein funktionierendes Vorder- und Rücklicht für’s Fahrrad.

Für Mama war das eine befriedigende Antwort, schließlich soll das Kind ja sicher und verkehrsordnungsgemäß durch die gefährliche Hauptstadt radeln.

Für die Freunde musste aber was Cooleres her. Und da ich – ganz ehrlich – nur einer handvoll meiner Freunde zutraue, wirklich genau meinen Geschmack zu treffen, wenn es um Klamotten, Kosmetik oder Schmuck geht, sagte ich irgendwann, dass ich mich immer über Gutscheine von H&M, MAC, Bershka, etc. freue – und das stimmt ja auch!

Gutschein-Geschenke sind oft verpönt, weil man da nichts „richtiges“ in der Hand hat. Aber ich freue mich ganz ehrlich am meisten darüber, wenn ich selbst losziehen und quasi umsonst shoppen gehen kann – das ist doch der Traum jeder Frau!

Was soll ich denn mit einer Kette, die mir nicht gefällt, einem Tuch, dass ich nie trage (weil ich so gut wie nie Tücher trage), oder einem Shirt in der falschen Größe?

Also, spart euch das Kopfzerbrechen und das Gehetze von einem zum nächsten Laden auf der Suche nach dem perfekten Geschenk – mit einem Gutschein der einschlägigen Mode- oder Kosmetik-Marken, ob on- oder offline, ist man bei mir nie falsch!

Kleiderkreisel vs. Mädchenflohmarkt

121.716 vs. 183.649 Fans auf Facebook. Klassisches vs. Pinterest-Style-Listing. Ich hätte gerne eine Mischung!

Kleiderkreisel kenne ich schon seit mehreren Jahren und habe es (wie hier berichtet) auch zeitweise sehr intensiv genutzt. Vor ein paar Monaten hörte und sah ich immer wieder Hinweise auf den „Mädchenflohmarkt“, der nach demselben Prinzip funktioniert. Bis auf das Tauschprinzip – das gibt es nur bei Kleiderkreisel: Wie der Name schon andeutet, können hier auch Klamotten ohne Bares getauscht werden. Beim Mädchenflohmarkt gibt es die gebrauchten Klamotten nur gegen Geld.

Vom Design her ist der Mädchenflohmarkt schon etwas schicker – die Bilder größer, die Listings im Pinterest-Style angeordnet.

Kleiderkreisel hat hingegen die besseren und vor allem mehr features: Ausführliche User-Profile mit Bewertungen, ein eingebautes Message-System mit Postfach-Funktion und die Möglichkeit, Kommentare zu Artikeln abzugeben. Und ein Forum. Und einen Blog.

Sorry, Mädchenflohmarkt – ich mag die großen Fotos und den Pinterest-Ansatz – aber das Ganze hat mir einfach noch zu wenig Struktur – ganz eklatant fehlt mir die beim Filtern. Es gibt nämlich kaum welche! Ich kann nach Mode, Schuhen, Taschen, Accessoires und Schmuck filtern – und das war’s! In Mode kann ich nicht nach Hose oder Pulli filtern, geschweige denn nach einer Größe! Das gleiche bei den Schuhen – wie soll ich denn da was finden, wenn ihr mir alles von Turnschuh bis Gummistiefel, Größe 36-42 anzeigt?! Oder hab ich die Filter schlicht übersehen?!

Also, solange die nicht auftauchen, bleibe ich dem Kleiderkreisel treu!

Business Outfit


Ich besitze kein Kostüm. Keine schlichte, schwarze Stoffhose. Nicht mal einen vernünftigen Blazer – bis gestern.

Als ich vor einigen Wochen erfuhr, dass ich für meinen Arbeitgeber auf Vortrags-Tour quer durch Deutschland reisen um in den neun größten deutschen Städten vor hunderten (insgesamt mehr als 10.000) Leuten aus der Immobilienbranche sprechen soll, war mein Outfit erstmal das letzte, an das ich dachte.

Zunächst kamen Entwurf der Präsentation, ein Schauspiel-Coach, der meine Haltung, Aussprache und Körpersprache korrigierte und üben, üben, üben. Doch dann, letzte Woche, kam mir das erste mal bewusst der Gedanke, dass ich wohl schlecht in Jeans im used look und meinen Lieblingsboots auf die Bühne gehen kann. Die Immobilienbranche ist doch immer noch ein eher konservatives Völkchen…

Also begann ich – aufgrund Zeitmangels, stundenlang Shoppen zu gehen – online bei H&M und Co. nach einem „seriösen“ Outfit zu suchen. Ich wurde erstaunlich schnell fündig und bestellte ein paar Schuhe, zwei Blüschen, einen schwarzen Rock und Perlenohringe (und natürlich ein, zwei Teile, die ich so noch schön fand aber keineswegs für die Bühne geeignet waren). Eigentlich wollte ich auch noch einen Blazer mitbestellen, der wäre aber erst in sechs Wochen lieferbar gewesen.

Das Paket kam ein paar Tage später an und Schuhe, Rock und Blüschen passten auch – wunderbar. Fehlte nur noch ein Blazer (schon allein aus kältetechnischen Gründen). Außerdem hatte ich festgestellt dass alle meine hautfarbenen Strumpfhosen Laufmaschen hatten. Also musste ich gestern, drei Tage vor’m ersten Auftritt, doch noch mal los.

Bei H&M saßen die Blazer alle nicht richtig, sahen immer zu groß aus (im Nachhinein also gut, dass ich den online nicht mitbestellen konnte). Aber ich fand noch ein weiteres Oberteil, dass ich mit dem Rock kombinieren kann. Bei Tally Weijl wurde ich schließlich fündig – ein schlichter, schwarzer Blazer, der nicht so aussah, als hätte ich drei Schulterpolster auf jeder Seite eingenäht.
Jetzt kann es also losgehen, Dienstag ist es so weit. Danach wird das erste Outfit bestimmt durchgeschwitzt sein. Gut, dass ich mehrere habe. Am Donnerstag geht es nämlich direkt weiter.

Einmal spiegelglanz-blond, bitte!


Mit ca. 15 Jahren hatte ich eine dieser typischen Teenager-Eingebungen, dass ich mir meine Haare doch mal blond färben könnte.

Ich kann mich nicht erinnern, ob ich die erste Färbung selbst gemacht habe oder von einer Freundin hab auftragen lassen. Ich weiß auch nicht mehr, was meine Eltern zu der Sache gesagt haben (vor ihnen verheimlichen ging ja wohl schlecht). Ich weiß nur: es gefiel mir sehr gut!

Und damit hatte ich den Teufelskreis des Haarefärbens gestartet. Seit dem, also jetzt schon fast mein halbes Leben lang, setze ich meine Haare alle paar Monate einem stinkenden, chemischen Cocktail aus, um ihnen die Farbe (straßenköterdunkelblond) zu entziehen.

Anfangs probierte ich nahezu alle Drogerie-Produkten von Schwarzkopf, Garnier & Co durch, so dass die Farbe nicht immer gleich war und sich mit der Zeit verschiedene Blondtöne mischten. Zwischenzeitlich schwenkte ich dann um auf teurere Friseur-Produkte, die damals in der Kleinstadt gar nicht so einfach zu bekommen waren! Internet wurde zu der Zeit noch nicht zum Shoppen genutzt.

Ein paar Jahre später, ich war immer noch Teenager, hatte ich wieder so eine Eingebung, meine mittlerweile fast Po-langen Haare dunkelbraun zu färben. Gott sei Dank entschied ich mich hierbei für den Friseur und nicht das 5,90€-Produkt von Rossmann. So sah das Ganze zwar ordentlich aus – war aber eine krasse Veränderung meines Typs. Zu krass, wie ich keine vier Wochen später entschied und wieder zum Friseur rannte: Bitte alles wieder blond!

Seit dem bin ich dabei geblieben und finde auch einen 5cm-Ansatz vertretbar, so dass ich nur 2-3 mal im Jahr zur Chemiekeule greifen muss (bzw. meine kleine Schwester, die beste Haarfärberin der Welt). Mittlerweile habe ich auch „meine“ Farbe gefunden und obwohl es sich um ein stinknormales L’Oreal-Drogerie-Produkt handelt, gibt es in Berlin nur noch eine Drogerie wo ich genau diesen Farbton bekomme: 10.02 Spiegelglanz Blond.

Aber wenn es ihn dort bald auch nicht mehr gibt, kann ich ja heutzutage Gott sei Dank auf einen der unzähligen Drogerie-Onlineshops zurückgreifen!

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